
Der Begriff Konstruktion, latein „construere“, bezeichnet im Allgemeinen das Aufbauen, Errichten und Herstellen eines materiellen oder immateriellen Gebildes. Bezogen auf die Baukonstruktion bezeichnet der Begriff konkret das Fügen von Materialien und Bauteilen nach den Regeln der Geometrie, Mathematik und Physik. Durch das Fügen der einzelnen Bauteile zu Räumen entsteht ein Bauwerk. In der Gestaltung dieser Fügungen findet die Baukonstruktion ihren Ausdruck und ist von grundlegender Bedeutung für die architektonische Wirkung eines Bauwerkes.
Das Teilmodul Baukonstruktion 1A behandelt die fünf für das Bauwerk bestimmenden Bauteile: Sockel, Stütze / Wand, Decke, Dach und die Öffnungen. Außerdem wurden die sonst notwendigen Bestandteile eines Gebäudes behandelt. Zu jedem Thema wurden im WiSe 25/26 Vorlesungen gehalten. Die Vorlesungen befassten sich mit der architektonischen Bedeutung der einzelnen Bauteile. Das jeweilige Element wurden unter gestalterischen und funktionalen Gesichtspunkten erläutert. Prinzipien des Tragens und Lastens und die bauphysikalischen Anforderungen an das Bauteil wurden im Detail betrachtet. Weitere Inhalte sind die konkrete Konstruktion, die möglichen Materialien und die Lösung der Detailpunkte im baukonstruktiven Kontext des gesamten Baugefüges.
Im zweiten Teilmodul Baukonstruktion 1B wurden die behandelten Themen im SoSe 26 vertieft. Der Fokus lag auf der konkreten Konstruktion, den möglichen Materialien und der Lösung der Detailpunkte in einem baukonstruktiven Kontext des Baugefüges.
Im Wintersemester 2026/27 werden für die Wiederholerinnen und Wiederholer in Baukonstruktion 1A und 1B keine regulären Vorlesungen angeboten. Die wöchentlichen Übungen werden zu drei kompakten Übungsblöcken zusammengefasst. Die Termine finden Sie im Moodle Raum
Die Abgabe der Hausübung ist der Nachweis über die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen. Sie wird von einer mündlichen Prüfung begleitet, die das Verständnis des Gezeichneten auf die Probe stellt.


